Hello ihr Lieben, ich bin's wieder mit einem kleinen Update. Ich würde jetzt gern von spannenden Erlebnissen, herbstlichen Ausflügen und interessanten Neuigkeiten berichten aber... das wird wohl nichts.
Grund 1: Ekelwetter. Seit ungefähr 5 Tagen regnet es so gut wie ununterbrochen. Und da ich nach wie vor zu geizig und zu cool (haha) bin um mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen, schlage ich mich trotz allem mit meinem Fahrrad durch. Mein Regenponcho ist jetzt auch mittlerweile richtig in Benutzung, also über den Lenker gespannt um die Beine halbwegs trocken zu halten. Klappt mal mehr und mal weniger gut, aber immerhin besser als nichts. Jedenfalls hat man bei dem Wetter nicht soviel Lust (und auch beschränkte Möglichkeiten) etwas zu unternehmen.
Samstag war ich mit Sierra in einem Club, der mich sehr stark an Berlin erinnert hat (es gab sogar Mate!), weil er in einem alten Lagerhaus war, sehr cool! Abgesehen davon hab ich mich aber am Wochenende eigentlich kaum vor die Tür getraut... Es ist sehr verlockend sich dazu hinreißen zu lassen, einfach pausenlos zu Hause zu bleiben, aber manchmal braucht man auch frische Luft (oder Lebensmittel)... und in der Bibliothek lernt es sich einfach besser.
Samstag war ich mit Sierra in einem Club, der mich sehr stark an Berlin erinnert hat (es gab sogar Mate!), weil er in einem alten Lagerhaus war, sehr cool! Abgesehen davon hab ich mich aber am Wochenende eigentlich kaum vor die Tür getraut... Es ist sehr verlockend sich dazu hinreißen zu lassen, einfach pausenlos zu Hause zu bleiben, aber manchmal braucht man auch frische Luft (oder Lebensmittel)... und in der Bibliothek lernt es sich einfach besser.
Womit ich bei Grund 2 angelangt wäre: Unikram. Wer denkt, dass 3 Vorlesungen pro Woche ja ein Klacks sind (so wie, ähm, ICH zu Anfang...) der hat sich geirrt! Ich weiß vor lauter Assignments, Tests, Hausarbeiten und Artikeln schon gar nicht mehr wo mir der Kopf steht. Darum bestanden meine letzten Tage auch echt zum Großteil aus elendigen Stunden in die Bibliothek, die sich ziehen wie Kaugummi.
Ich versuche ja immer mich überall durchzuwursteln - so viel Aufwand wie nötig, so wenig wie möglich. Das heißt in Berlin: ich mache die wichtigen Hausaufgaben, guck ab und zu mal ins Buch und strenge mich an, wenn es drauf ankommt (Präsentationen, Gruppenarbeiten, Prüfungen sogut es geht etc.), aber bin weit davon entfernt jede Vorlesung vor- und nachzuarbeiten oder mich durch sämtliche empfohlene Literatur zu ackern. Und bisher hat sich gezeigt, dass das eine ganz gute Strategie ist und ich meist eine angemessene Balance finde zwischen Uni und Freizeit, bei der passable Noten rausspringen und ich trotzdem noch Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens habe ;)
Hier allerdings...ist es wesentlich mehr und ich bin ein wenig überrascht was ich alles machen muss...
In meinem einen Kurs namens "Social and Emotional Development" werden wir durch wöchentliche Multiple-Choice-Tests dazu "gezwungen" die Buchkapitel durchzulesen. Im gleichen Kurs musste ich bereits eine Präsentation halten und eine Prüfung schreiben. Nächste Woche Donnerstag steht dann die zweite Prüfung dazu an und ach, zwei Hausarbeiten muss ich dafür auch noch abgeben.
In "Social Cognition" schreibe ich ebenfalls nächste Woche eine Prüfung, am Dienstag, und am gleichen Tag muss ich auch für diesen Kurs noch eine Hausarbeit abgeben.
Dann am Freitag steht der Horror an: für "Recruitment, Selection und Workperformance" darf ich zu einer dreistündigen (!) Prüfung antreten. Da mich das Thema so gaaar nicht interessiert, wird es dafür wohl am schwierigsten sein sich den Stoff reinzuhämmern und es ist auch mit Abstand am meisten.
Aber naja, genug gejammert, in 2 Wochen hab ich es ja geschafft und schließlich bin ich ja auch zum Studieren hier, nicht wahr? ;) Auch wenn momentan ein riesiger Berg vor mir liegt, irgendwie schaff ich das ganze Zeug schon und danach kann ich meine Freizeit umso mehr genießen ;)
Heute war übrigens mal eine Ausnahme und ich hab den Abend nicht über meinen Büchern verbracht, sondern wir haben Kims Geburtstag gefeiert. Mit Luftballons, Seifenblasen, Tröten, Knicklichtern und Höhlen bauen. Ja, richtig gehört, wir haben draußen aus lauter Pappkartons ein wahres Schloss errichtet. Innen mit Knicklichterzeug besprinkelt, als würden lauter Sterne leuchten; mit Teppich ausgelegt und schon haben wir alle drin gesessen und gechillt, haha. Auch wenn es nach einer Stunde so langsam in sich zusammengefallen ist, war es sehr lustig, ein bisschen in die Kindheit zurückversetzt ;) Die Fotos werden dem Spektakel leider nicht gerecht, darum überlass ich es größtenteils eurer Fantasie, wie die Höhle ausgesehen haben könnte.
Das war also bisher das Highlight der letzten Zeit, viel wird jetzt auch nicht mehr kommen in den nächsten zwei Wochen ;) Ich werd jetzt schlafen, damit ich morgen für einen fleißigen Bibliothekstag gewappnet bin!
Tot ziens!

So, nun bin ich endlich dazugekommen, den letzten "Bericht" aus Amsterdam zu lesen. Es hört sich so an, als hättest du in dieser Woche das "richtige" Unileben kennengelernt. Aber wie ich dich kenne, erreichst du mit minimalen Einsatz die optimale Punktzahl. ;-) Hier ist diese Woche der Spätsommer noch mal zurückgekommen. Vielleicht kannst du über sonniges, warmes Wetter und ein bißchen mehr Freizeit in deinem nächsten Bericht schreiben. Freue mich schon wieder drauf. Bussi Marina
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